Arbeitstraining

Das Work First-Programm macht eine zusätzliche Investition in ein intensives Arbeitstraining für die Kunden mit ernsten Behinderungen unumgänglich. Ein wichtiger Teil dieser schwierig zu vermittelnden Arbeitssuchenden hat durch die Kombination von Arbeitstraining und ‘coaching on-the-job’  reelle Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt. Diese Methode wird in Norwegen für Menschen nach Arbeitsunfällen und in den USA für Arbeitslose mit ersten Behinderungen in großem Rahmen eingesetzt.

In Norwegen durchlaufen die Teilnehmer oft erst ein kurzes intensives Arbeitstraining in einer geschützten Arbeitsumgebung. Anschließend werden sie bei einem regulären Arbeitgeber untergebracht. Danach werden die Teilnehmer am Arbeitsplatz sehr intensiv gecoacht. Dabei werden auch die direkten Kollegen und Vorgesetzen einbezogen. Der Arbeitgeber kann einen Lohnkostenzuschuss beantragen.

In den USA entstehen in zunehmendem Maße sogenannte ‘transitional jobs’  bei regulären Arbeitgebern. Während eines Zeitraumes von 6 bis 12 Monaten werden die Teilnehmer, die eine bezahlte Stelle besetzen, intensiv gecoacht. Dabei wird die Arbeitsbelastung und die Verant-wortung langsam auf das Niveau erhöht, das die Teilnehmer bewältigen können. Nach dem Ende des ‘transitional jobs’  werden die Teilnehmer entweder durch den betreffenden Arbeitgeber übernommen oder bei einem anderen Arbeitgeber untergebracht.