Arbeitspraktika

Innerhalb eines Work First-Programms zählen Arbeitspraktika (Brücke-Jobs) zu den Basisinstrumenten. Arbeitspraktika sind verpflichtende Arbeitsaktivitäten, die ausgeführt werden, während Arbeitslosengeld bezogen wird. 

Für ein erfolgreiches Work First-Programm ist es entscheidend, dass ein breites und hochwertiges Angebot an Arbeitspraktika entwickelt wird. Die Arbeitspraktika müssen innerhalb des non-profit und öffentlichen Sektors stattfinden, im Profit-Bereich sind Arbeitspraktika nur über kurze Zeiträume möglich.

Zur Entwicklung und Verwaltung von Arbeitspraktika besteht die Möglichkeit, gesonderte Verträge mit Träger abzuschließen. Jobcenter können sich auch dazu entscheiden, selbst Arbeitspraktika zu entwicklen. Ein Vorteil der Vergabe ist es dabei, das die Arbeitspraktika auf der Basis von Leistungsverträgen stattfinden und verwaltet werden. Dadurch kann angeregt werden, dass 1) es genügend Arbeitspraktika gibt (Wartezeit beschränken), 2) es genügend Wahlmöglichkeiten für die Teilnehmer gibt, 3) die Praktikumsplätze auch tatsächlich besetzt werden und 4) die Abwesenheit begrenzt bleibt.